Grand Train Tour of Switzerland – Video

21. Juni 2015 | Von | Kategorie: ° Video, Die Reportage

Berge, Seen und drei Sprachen. Traditionen, Business und mondänes Flair. Mit dem Zug durch die Schweiz ist ein visuelles, sinnliches und pünktliches Erlebnis.

Zahnradlok-der-BRBDie Schweizerische Eidgenossenschaft ist ein „Bahn-Land“ – egal ob Eisen- oder Seilbahnen. Sie hat die höchste Eisenbahndichte der Welt. In Winterthur nördlich von Zürich wurden ab Ende des 19. Jahrhunderts Dampflokomotiven und Zahnradbahnen gebaut, die noch heute in der ganzen Welt unterwegs sind. Dass Schweizer Uhren richtig ticken, ist bekannt. Nicht minder pünktlich sind die Züge. Orte und Berge sind bestens miteinander vernetzt. Während der „Grand Train Tour of Switzerland“ lassen sich auf rund 1.300 Kilometern die unterschiedlichen Facetten des Nachbarlandes erkunden. Auf bekannten Routen oder Teilabschnitten – mit Normalspur- und Schmalspurbahnen, mit hochmodernen oder nostalgischen Zügen.

Die bekannteste Bahn ist sicherlich der Glacier-Express, der langsamste Schnellzug der Welt, der in siebeneinhalb Stunden von Zermatt am Matterhorn über Brig und Chur ins mondäne St. Moritz im Engadin oder umgekehrt unterwegs ist. Doch wer die gesamte Schweiz einmal von Ost nach West entdecken möchte, der startet am besten in der für ihre Textilindustrie (Stickereien) bekannte Stadt St. Gallen mit dem Voralpen-Express über die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz, den Sitterviadukt, zu einer Alpen- und Seen-Panorama-Tour Richtung Luzern. Auf dem Vierwaldstättersee kreuzen alte Dampfschiffe und moderne Ausflugsboote, die Orte wie Vitznau oder Alpnachstadt ansteuern. Hier beginnt auch die Reise mit dem Wilhelm Tell Express – eine Kombination aus Raddampfer und Zug über die Gotthardlinie ins Tessin. Ab Vitznau zuckelt die erste Bergbahn Europas, die Rigi-Bahn auf die Rigi, die Königin der Berge. Von Alpnachstadt bahnt sich die steilste Zahnradbahn der Welt, die Pilatus-Bahn, seit 1889 Ihren Weg auf den über 2.100 Meter hohen Berg Pilatus. Hoch über dem Brienzer See dampft die Brienz-Rothorn-Bahn. Wer sich die Hände schmutzig machen möchte, kann hier sogar an einem Heizerkurs teilnehmen.

Immer weiter geht es Richtung Westen: Der Luzern-Interlaken-Express gehört bereits zu einem von drei Zügen auf der Golden Pass Line, die sich 210 Kilometer über drei Pässe vom Vierwaldstätter bis zum Genfer See schlängelt. Auf Normalspur- und 1.000-Milimeter-Schmalspurgleisen geht es von Interlaken mit historischen oder hochmodernen Panoramazügen bis ins fast mediterrane Montreux. Kulinarische Genüsse vermittelt der Schokoladenzug nach Broc. Wer vorher noch in den höchsten Bahnhof Europas auf 3.454 Metern auf dem Junfraujoch einfahren möchte, der startet von Interlaken aus mit der Berner Oberland-Bahn, wechselt in Lauterbrunnen oder Grindelwald in die Wengeralpbahn mit nur 80 Millimetern Spurweite und lässt ich von Kleine Scheidegg mit der Jungfraubahn zum „Top of Europe“ bringen. Sieben der neun Kilometer langen Strecke führen durch einen Tunnel, durch den die Bahn seit 1912 die Berge Eiger und Mönch durchquert.

Um bequem zwischen Zügen, Bussen und Schiffen wechseln zu können, gibt es einen einzigen Fahrausweis, den Swiss Travel Pass – gültig für 3 bis 15 Tage. Bei privaten Bergbahnen gibt es damit 50 Prozent Ermäßigung, und er garantiert kostenlosen Eintritt in 480 Museen in der gesamten Schweiz.

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Nähere Informationen
Schweiz Tourismus
Tel.: 00800 100 200 30 (kostenlos)
E-Mail: info@myswitzerland.com
www.myswitzerland.com
www.swisstravelsystem.com
www.sbb.ch

Diese Reise wurde unterstützt von Schweiz Tourismus

Text © Dagmar Krappe.

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